A Quilted Bridge

A Quilted Bridge

Dieses Jahr haben zwei unserer Lieblingstextilmuseen, das Jen Jones Welsh Quilt Centre in Lampeter, Wales, und das Amercian Museum in Britain in Bath, England, zusammengearbeitet, um eine unvergessliche Ausstellung auszurichten.  Die Inspiration für diese Ausstellung war ein Buch von Dorothy Osler.  Sie hat intensive Forschungen angestellt, ob Amish Quilts von den Quilts beeinflusst und inspiriert wurden, die walisische Immigranten nach Amerika brachten, als sie sich in den gleichen Gegenden in Pennsylvania und Ohio niederließen wie die Amish.

Abbildung der Quiltbilder mit freundlicher Genehmigung von The American Museum in Britain, Bath, und The Jen Jones Welsh Quilt Centre, Lampeter

Strippy Quilts

Wenn man Amish und Welsh Quilts in der großen Ausstellungshalle des Welsh Quilt Centres in Lampeter nebeneinander hängen sieht, werden die Ähnlichkeiten sehr offensichtlich:  Mutige Farbkombinationen, manchmal dunkel, mancmal leuchtend, Wollstoffe, meistens abstrakte und sehr komplexe Quiltmotive.

Medaillon Quilt

Amish Centre Diamond

Trotz Dorothy Oslers Forschungsarbeiten und den umfassenden und sehr überzeugenden Indizien, die sie zusammen getragen hat, warten wir immer noch auf den abschließenden und wissenschaftlichen Beweis, dass Amish-Frauen tatsächlich ihre erste Inspiration von ihren walisischen Nachbarn erhielten. 

Aber die Frage ist doch, ob gerade wir QuilterInnen wirklich mehr Beweis brauchen, als das, was uns Dorothy Oslers Buch gibt.  Wissen wir selbst nicht am besten, wie wir uns an der Arbeit anderer QuilterInnen inspirieren? Wurden wir nicht auch von Quilts, ob nun antik oder zeitgenössisch, inspiriert, die unser Herz zum Singen und die kreativen Verdrahtungen in unseren Gehirrnen zum Vibrieren gebarcht haben? Und ist es manchmal nicht interessanter zu glauben, anstatt zu wissen...

Red Welsh Medaillon

Unsere Meinung:

Wenn Sie in Großbritannien leben oder vorhaben, dorthin bis zum 10. November zu reisen, empfehlen wir Ihnen, unbedingt auch diese außergewöhnliche Ausstellung zu besichtigen.  Die Quilts werden in dem großen Ausstellungsraum des Welsh Quilt Centres ganz wunderbar präsentiert.  Diese kraftvollen Quilts von ganz nahe betrachten zu können, ist ein Fest für die Augen und macht dies zu einem sehr zufriedenstellenden und inspirierenden Umweg von den etwas ausgetreteneren Pfaden von Wales.

A Quilted Bridge

Und Sie müssen auch nicht hungrig bleiben - im Museumsgebäude gibt es ein wundervolles Café, wo Sie ausgezeichnet verpflegt werden nach all der Aufregung der visuellen Stimulation und Inspiration.  Laufen Sie auch nicht an Kalico Kate vorbei, den Quiltladen direkt neben dem Museum und achten Sie darauf, dass Sie wirklich auch JEDES Zimmer dort gesehen haben...

Verwandte Artikel:

Die walisischen Quilts, die im Welsh Quilt Centre gezeigt werden, stammen aus Jen Jones' riesigen Sammlung antiker walisischer Quilts, während die Amish Quilts vom American Museum ausgeliehen wurden.  Wenn Sie mehr über beide Museen erfahren möchten und Jen Jones und Kate Hebert, Collections Manager (Kuratorin) des American Museums, "kennenlernen" möchten, lesen Sie doch die folgenden Artikel, die schon länger bei Quilt around the World zu lesen sind:

American Museum in Britain

Jen Jones und das Welsh Quilt Centre

Drei Quilt-Berufe, die jede Quilterin gerne hätte

Ausblick:

2013 wird Quilt around the World in Zusammenarbeit mit einem führenden deutschen Reiseveranstalter eine Gruppenreise für QuilterInnen und TextilliebhaberInnen nach England und Wales organisieren.  Sowohl das American Museum in Britain und das Jen Jones Welsh Quilt Centre (die Ausstellung 2013 wird Kaffe Fassets Arbeiten zusammen mit den walisischen Quilts zeigen) liegen auf unserem Weg, genauso wie weitere Highlights, wie z. B. das Victoria & Albert Museum in London, das Quilt Museum and Gallery in York, Chatsworth House und das Festival of Quilts in Birmingham.  .


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